Die Hubs sollen sich auf Schlüsseltechnologien der Hightech Agenda Deutschland konzentrieren, darunter Biotechnologie, Künstliche Intelligenz, Mikroelektronik, Quantentechnologien, klimaneutrale Energietechnologien und Fusion. Anders als klassische Förderprogramme setzen sie auf aktives Scouting von Forschungsideen und gleichen diese mit konkreten Bedarfen aus der Wirtschaft ab. Innovationsteams werden entlang der Phasen Orientierung, Validierung und Marktvorbereitung begleitet. Ein stufenweiser Förderansatz soll Mittel gezielt auf Projekte mit wachsendem Marktpotenzial konzentrieren. Für die Life Sciences-Branche eröffnet das Programm neue Möglichkeiten, Forschung, Ausgründungen, Industriepartner und Kapitalgeber früher miteinander zu vernetzen. Bis Ende August 2026 können Konsortien aus wissenschaftlichen Einrichtungen und Praxispartnern Konzepte für Transferhubs einreichen. Langfristig sollen diese Strukturen den Technologietransfer bundesweit organisieren und den Weg von der Forschung in die industrielle Umsetzung verkürzen.
Pressemittweilung des "Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt" vom 16.07.2026