Im Fokus steht das Geschäft als Auftragshersteller für Wirkstoffe, das für viele Pharmaunternehmen eine strategische Option geworden ist, um Entwicklung und Produktion flexibel zu skalieren. Mit der Investition schafft Evonik nicht nur zusätzliche Kapazitäten, sondern auch rund 50 neue Arbeitsplätze und stärkt zugleich die Rolle des Standorts als europäisches Zentrum für biotechnologische Produktion. Der Ausbau ist Teil einer langfristigen Strategie. Bereits 2022 hatte Evonik hier eine Anlage für Rhamnolipide aufgebaut und damit eine neue Generation nachhaltiger Biotenside in die industrielle Fertigung überführt. Heute gilt der Standort als einer der wichtigsten Knotenpunkte für fermentationsbasierte Technologien im Konzern. Diese Verfahren ermöglichen die Herstellung komplexer Moleküle unter vergleichsweise ressourcenschonenden Bedingungen und gelten als Schlüssel für die nächste Welle pharmazeutischer Innovationen. Für Evonik ist die Entwicklung mehr als eine Kapazitätserweiterung. Die Investition stärkt Evonik im globalen Wettbewerb um biotechnologische Wertschöpfung. Da die Nachfrage nach spezialisierten Wirkstoffen weiter steigt, positioniert sich der Konzern als verlässlicher Partner für Life Science Unternehmen, die auf skalierbare und nachhaltige Produktionslösungen angewiesen sind.
Pressemitteilung der "Evonik Industries AG" vom 22.04.2026