Im Zentrum steht ein klarer Anspruch auf Geschwindigkeit. Projekte sollen innerhalb von rund fünf Jahren so weit entwickelt werden, dass sie in das operative Geschäft übergehen können. Damit reagiert Evonik auf einen wachsenden Druck im Markt bei dem Innovation nicht mehr allein durch wissenschaftliche Exzellenz definiert wird, sondern durch ihre Umsetzbarkeit und wirtschaftliche Wirkung. Inhaltlich setzt das Unternehmen auf Felder mit hoher strategischer Relevanz für die Life Sciences und nachhaltige Industrie. Dazu zählen Biopolymere und Rhamnolipide die fossile Rohstoffe ersetzen können sowie neue Materialien für die Wasserstoffwirtschaft. Entscheidend ist dabei die Kombination interner Kompetenzen mit externen Partnern aus Wissenschaft Startups und Industrie. Die Innovation Factory wird damit zum Knotenpunkt eines globalen Netzwerks mit Standorten in führenden Innovationsökosystemen von Boston bis Shanghai. Für Evonik ist das ein klarer Schritt hin zu einem Modell in dem Innovation nicht isoliert entsteht sondern als Teil eines offenen und marktnahen Systems.
Pressemitteilung der "Evonik Industries AG" vom 24.03.2026