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Heraeus baut Geschäft mit resorbierbaren Biomaterialien aus

Heraeus Medical bündelt sein Geschäft mit resorbierbaren Biomaterialien in einem eigenen strategischen Bereich und erweitert damit sein Angebot für Orthopädie und Unfallchirurgie. Grundlage sind zwei Zukäufe aus dem Jahr 2025. Innotere, das 2005 in Dresden gegründet und 2025 von Heraeus übernommen wurde, bringt Technologien für resorbierbare Knochenersatzmaterialien auf Kalziumphosphatbasis ein.
09.09.2026

Ergänzt wird das Portfolio durch Synthecure, einen in den USA zugelassenen synthetischen Knochenersatzstoff auf Basis von Calciumsulfat. Die Innotere Produkte werden unter der Marke heracure vertrieben. Dazu gehören eine anwendungsfertige Paste sowie im 3D Druck hergestellte Formkörper für nicht infizierte und nicht lasttragende Knochendefekte. Beide Produktfamilien sind nach der europäischen Medizinprodukteverordnung zertifiziert. Der Direktvertrieb begann Anfang 2026 in ausgewählten Märkten und soll schrittweise international ausgeweitet werden. Heraeus führt den Standort Radebeul als Entwicklungs- und Produktionszentrum weiter und verzahnt ihn mit dem Hauptsitz in Wehrheim. Damit erweitert das Unternehmen sein bisher stark auf Knochenzemente und Infektionsmanagement ausgerichtetes Geschäft um regenerative Anwendungen und stärkt seine Präsenz bei resorbierbaren Biomaterialien.

News der "Heraeus Medical GmbH" vom 09.09.2026