Dabei geht es um weit mehr als sichere Datenübertragung. Die Wissenschaftler arbeiten an neuen Formen der Informationsverarbeitung, intelligenten Sensornetzwerken und leistungsfähigen Kommunikationsarchitekturen, die langfristig den Weg für 6G und darüber hinaus ebnen könnten. Gleichzeitig soll untersucht werden, wie sich Quantentechnologien mit bestehenden Mobilfunknetzen verbinden lassen. Parallel dazu nimmt das Holodeck den Betrieb auf. Der vollständig LED basierte Raum ermöglicht immersive, digitale Erlebnisse ohne Virtual Reality Brillen. Forschende können hier analysieren, wie Menschen in virtuellen Umgebungen interagieren, Entscheidungen treffen und gemeinsam komplexe Aufgaben lösen. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von virtueller Industrieplanung über simulationsgestützte Produktentwicklung bis zur Erforschung neuer Arbeitswelten. Gemeinsam bilden beide Einrichtungen ein leistungsfähiges Testfeld für die Verschmelzung von physischer und digitaler Welt. Für Dresden ist die Eröffnung mehr als ein wissenschaftliches Ereignis. Sie unterstreicht den Anspruch der Region, eine führende Rolle bei Schlüsseltechnologien einzunehmen, die Wirtschaft, Gesellschaft und Gesundheitswesen in den kommenden Jahrzehnten prägen werden.
News der "Technischen Universität Dresden" vom 19.05.2026