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Holodeck der TU Dresden macht OP-Szenen virtuell erlebbar

Wie sehen die Kommunikationsnetze der Zukunft aus, und wie werden Menschen künftig mit digitalen Systemen zusammenarbeiten? Antworten auf diese Fragen sollen zwei neue Forschungseinrichtungen der Technischen Universität Dresden liefern. Mit der Eröffnung eines Quantenlabors und eines hochmodernen Holodecks stärkt die Universität ihre Position als einer der wichtigsten europäischen Standorte für Zukunftstechnologien. Besonders ambitioniert ist das neue Labor für Quantenkommunikation, Quantencomputing und Quantensensorik. Statt einzelne Anwendungen isoliert zu betrachten, verfolgen die Forschenden einen integrierten Ansatz. Kommunikation, Rechenleistung und Sensorik sollen künftig als vernetztes Gesamtsystem funktionieren. Ziel ist es, die technologischen Grenzen heutiger Netze zu überwinden und die Grundlagen für die nächste Generation digitaler Infrastruktur zu schaffen.
19.05.2026

Dabei geht es um weit mehr als sichere Datenübertragung. Die Wissenschaftler arbeiten an neuen Formen der Informationsverarbeitung, intelligenten Sensornetzwerken und leistungsfähigen Kommunikationsarchitekturen, die langfristig den Weg für 6G und darüber hinaus ebnen könnten. Gleichzeitig soll untersucht werden, wie sich Quantentechnologien mit bestehenden Mobilfunknetzen verbinden lassen. Parallel dazu nimmt das Holodeck den Betrieb auf. Der vollständig LED basierte Raum ermöglicht immersive, digitale Erlebnisse ohne Virtual Reality Brillen. Forschende können hier analysieren, wie Menschen in virtuellen Umgebungen interagieren, Entscheidungen treffen und gemeinsam komplexe Aufgaben lösen. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von virtueller Industrieplanung über simulationsgestützte Produktentwicklung bis zur Erforschung neuer Arbeitswelten. Gemeinsam bilden beide Einrichtungen ein leistungsfähiges Testfeld für die Verschmelzung von physischer und digitaler Welt. Für Dresden ist die Eröffnung mehr als ein wissenschaftliches Ereignis. Sie unterstreicht den Anspruch der Region, eine führende Rolle bei Schlüsseltechnologien einzunehmen, die Wirtschaft, Gesellschaft und Gesundheitswesen in den kommenden Jahrzehnten prägen werden.

News der "Technischen Universität Dresden" vom 19.05.2026