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leap:up stärkt Life-Science-Transfer in Chemnitz - Neuer Standort ab 2026 als Plattform für Innovation, Gründung und regionalen Strukturwandel

Mit dem Aufbau eines neuen Standorts in Chemnitz stärkt die leap:up GmbH ihr Engagement in Sachsen gezielt in der Wirtschaftsregion Südwestsachsen. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Gesundheitswirtschaft, Finanzierung und Kommune entsteht eine Transferplattform, die Forschung systematisch in marktfähige Innovationen überführt und regionale Wertschöpfung stärkt. Die Eröffnung fand am 15.1.26 in der fabrik chemnitz statt.
19.01.2026

Chemnitz entwickelt sich zunehmend zu einem relevanten Standort für angewandte Forschung, Gesundheitswirtschaft und technologiegetriebene Gründungen. Vor diesem Hintergrund wird leap:up, eine hundertprozentige Tochter des Branchenverbands biosaxony, ab 2026 mit einem eigenen Büro vor Ort präsent sein. Ziel ist es, regionale Akteure zu bündeln und den Transfer von der Wissenschaft in die wirtschaftliche Anwendung gezielt zu vertiefen.

Südwestsachsen sieht sich mit vier zentralen Strukturentwicklungen konfrontiert: Dem beschleunigten demografischen Wandel, dem wachsenden Fachkräftemangel im Gesundheitswesen, der industriellen Transformation – insbesondere im automobilgeprägten Sektor – sowie zunehmenden Versorgungslücken in ländlichen Regionen. Gleichzeitig bietet sich die Chance, den Strukturwandel aktiv zu gestalten. Der Rückgang der Automobilindustrie wird von einem deutlichen Aufschwung der Lebenswissenschaften sowie der Medizintechnik-Branche begleitet. Dieser Innovations- und Wachstumsmotor wird die wirtschaftliche Erneuerung vorantreiben.

„Der Zeitpunkt für diesen Schritt ist daher ideal“, sagt André Hofmann, CEO der leap:up GmbH. „Chemnitz bringt starke wissenschaftliche und klinische Kompetenzen sowie ein gewachsenes Netzwerk engagierter Akteure mit. leap:up ergänzt diese Stärken durch erprobte Transferformate und Umsetzungserfahrung – eine Konstellation, die es ermöglicht, Technologietransfer nachhaltig in der Region zu verankern.“ Dr. Oliver Uecke, Vorstandsvorsitzender des biosaxony e.V. ergänzt: „Als Verein ist uns die Nähe zu unseren Mitgliedern und Partnern sehr wichtig, denn nur so können alle Beteiligten den größtmöglichen Mehrwert aus den Kooperationsmöglichkeiten und Angeboten des biosaxony e.V. ziehen.“

Starkes Bündnis für Südwestsachsen

Getragen wird der Standortaufbau von einem breiten regionalen Bündnis aus Kommune, Wissenschaft, Gesundheitsversorgung und Finanzierung: der Stadt Chemnitz, der Technischen Universität Chemnitz, dem Klinikum Chemnitz sowie der Volksbank Chemnitz eG. und dem Standortkomplex die fabrik chemnitz.

Sebastian Michaelis von der Wirtschaftsförderung der Stadt Chemnitz, zuständig für Unternehmensservice und Standortmanagement, erklärt: „Mit dem Multi-Stakeholder-Ansatz vernetzen wir die Akteure aus der Kommune, aus der Wissenschaft und der Gesundheitsversorgung ganz systematisch mit Unternehmen der Medizintechnik. Auch können wir gezielt Hilfestellung bei der Suche nach neuen Standortflächen für Produkte und Dienstleistungen bieten. Das Engagement von leap:up stärkt diesen Ansatz, weil es Transfererfahrung und operative Umsetzungskompetenz in dieses Zusammenspiel einbringt.“

Prof. Anja Strobel, Prorektorin für Forschung und Universitätsentwicklung der Technischen Universität Chemnitz, betont die sinnvolle Ergänzung der Transferkette durch die leap:up GmbH: „Mit SAXEED und weiteren erfolgreichen Gründungsinkubatoren begleiten wir seit vielen Jahren Gründungen aus der Universität heraus. Der neu geschaffene Bereich Gesundheit und Medizintechnik stärkt die Transferaktivitäten aus der TU Chemnitz heraus. Ab sofort kann leap:up dort ansetzen, wo wissenschaftliche Erkenntnisse in Kooperation mit Industrie und Gesundheitswirtschaft weiterentwickelt und in marktfähige Anwendungen überführt werden. Diese Ergänzung stärkt den Transfer in der Region und trägt dazu bei, Wertschöpfung dauerhaft in Südwestsachsen zu verankern.“

Prof. Dr. Martin Wolz, Medizinischer Geschäftsführer des Klinikums Chemnitz, hebt hervor: „Klinische Innovation entsteht dort, wo medizinische Praxis, Forschung und unternehmerische Umsetzung zusammenkommen. Der Gesundheitscampus Chemnitz bietet dafür ideale Voraussetzungen, die durch die Transferkompetenz von leap:up gezielt verstärkt werden.“

Für Gunnar Bertram, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Chemnitz eG und Präsident der IHK Regionalkammer Chemnitz, ist klar: „Nachhaltige Innovation braucht stabile Finanzierung und regionale Verankerung. leap:up schafft einen Rahmen, der Investitionen ermöglicht und wirtschaftliche Entwicklung langfristig absichert.“

Der neue leap:up-Standort befindet sich in der fabrik chemnitz, die sich als zentraler Innovationshub der Region versteht. Frank Steinert, Initiator und einer der drei Mitgründer, und Susann Wübbens, COO der fabrik chemnitz, erklären gemeinsam: „Die fabrik chemnitz geht über ein Raumangebot für leap:up hinaus. Sie fungiert als aktiver Knotenpunkt für unternehmerische Entwicklung und Technologietransfer, an dem Akteure aus Forschung, Start-ups und etablierten Unternehmen gezielt zusammenkommen. Von hier aus werden Wertschöpfungsketten angestoßen, die nachhaltig in der Region wirken. Mit leap:up gewinnt dieser Ansatz einen Partner, der Transfer konsequent in die Umsetzung bringt.“

Was leap:up in Chemnitz vorhat

Mit dem Standort Chemnitz initiiert leap:up Transferprojekte zwischen Wissenschaft, Klinik und Industrie, begleitet Ausgründungen und Start-ups und vernetzt regionale Expertisen. Ziel ist es, nachhaltige Strukturen für den Technologietransfer in Südwestsachsen aufzubauen und Wertschöpfung dauerhaft in der Region zu verankern. „Unser Anspruch ist es, aktiv Wertschöpfung zu ermöglichen“, so Hofmann. „Chemnitz bietet dafür die richtigen Partner und das passende Momentum.“

Kontakt:
Urs Moesenfechtel
Public Relations
leap:up GmbH
E-Mail: urs.moesenfechtel@leap-up.com
Website: www.leap-up.com

Credits: Natalie Bleyl / radar studios

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