Besonders stark entwickelte sich das operative Ergebnis. Das Ergebnis stieg um 5,6 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro. Belastend wirkten jedoch deutliche Währungseffekte, vor allem durch den starken Dollar. Vorstand und Aufsichtsrat schlugen den Aktionären dennoch erneut eine stabile Dividende von 2,20 Euro je Aktie vor. Treiber der Entwicklung waren mehrere strategische Geschäftsfelder. Im Life Science Bereich sorgten Lösungen für die Herstellung von Biopharmazeutika für kräftige Nachfrage. Gleichzeitig profitierte der Konzern im Elektronikgeschäft vom Boom der Halbleiterindustrie, insbesondere bei Materialien für moderne KI Chips. Auch im Gesundheitsgeschäft stärkte Merck sein Portfolio. Neue Therapien für seltene Erkrankungen sowie etablierte Medikamente gegen Herz, Kreislauf und Stoffwechselkrankheiten trugen zum Wachstum bei. Mit der Übernahme des US-Unternehmens SpringWorks baute der Konzern zudem seine Onkologie und Spezialtherapien weiter aus. Für 2026 erwartet Merck einen Umsatz zwischen 20 und 21,1 Milliarden Euro. Trotz möglicher Währungsbelastungen sieht sich das Unternehmen dank seiner Position in Biotechnologie, Halbleitermaterialien und Spezialpharma gut gerüstet für das nächste Kapitel seines Wachstums.
Artikel der "Merck KGaA" vom 05.03.2026