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Novartis liefert 2025 starke Zahlen und schaltet die Pipeline in den nächsten Gang

Novartis hat im Jahr 2025 eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie sich Wachstum auch unter Patentdruck verteidigen lässt. Der Nettoumsatz stieg währungsbereinigt um acht Prozent auf 54,5 Milliarden US-Dollar, während das operative Kernergebnis um 14 Prozent zulegte. Besonders auffällig ist die operative Kerngewinnmarge von 40,1 Prozent, ein Wert, der im Pharmageschäft wie ein Qualitätsstempel wirkt.
04.02.2026

Das Rezept dahinter sind prioritäre Marken mit Tempo. Kisqali, Kesimpta, Pluvicto und Scemblix wachsen rasant, während Cosentyx weiterhin verlässlich liefert. Im vierten Quartal bremsten Generika und US-Anpassungen bei den Erlösminderungen den Umsatz leicht, operativ aber blieb Novartis dennoch stabil. Gleichzeitig kam Bewegung in die Innovationsstory. So wurde für Remibrutinib ein Zulassungsantrag bei der FDA eingereicht, Pluvicto soll in eine frühere Therapielinie vorrücken und Pelabresib lieferte ermutigende Phase-III-Daten. Hinzu kommen Zulassungen für Itivosma in den USA und eine erweiterte EU-Zulassung für Scemblix.

Die Aktionäre sollen von dieser Dynamik profitieren. Der Verwaltungsrat schlug eine Dividende von 3,70 Schweizer Franken vor. Novartis erwartet für 2026 ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Bereich und einen leichten Rückgang beim operativen Kernergebnis. Das klingt zwar defensiv, ist aber vor allem ein Signal für Disziplin in einem Jahr großer Patentabläufe.

Pressemitteilung der "Novartis AG" vom 04.02.2026