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Ottobock feiert starkes Börsendebüt in Frankfurt

Der Prothesenhersteller Ottobock hat an der Frankfurter Börse einen glänzenden Start hingelegt. Mit einem Eröffnungskurs von 72 Euro pro Aktie und zwischenzeitlichen Spitzen von 73 Euro avancierte das Traditionsunternehmen aus Duderstadt zum größten Börsengang des Jahres.
09.10.2025

Durch die Ausgabe von 12,2 Millionen Aktien flossen rund 800 Millionen Euro in die Kassen, die bereits vorab stark überzeichnet waren. Etwa 19 Prozent der Anteile befinden sich nun im Streubesitz. CEO Oliver Jakobi sprach von einem neuen Kapitel für das im Jahr 1919 gegründete Familienunternehmen. Dieses will vor allem in Mensch-Maschine-Schnittstellen investieren. Eigentümer Hans Georg Näder betonte die gesellschaftliche Bedeutung der Ottobock-Technologien, die Menschen mit Behinderungen neue Mobilität ermöglichen. Mit einem Umsatzplus auf 760 Millionen Euro und einem Gewinnsprung auf 175 Millionen Euro im ersten Halbjahr zeigt Ottobock wirtschaftliche Stärke. Der Börsengang unterstreicht das Potenzial eines Unternehmens, das Hightech und Menschlichkeit erfolgreich verbindet.

News vom "Deutschen Ärzteblatt" vom 09.10.2025