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Robotische Chirugie gewinnt bei Speiseröhrenkrebs weiter an Bedeutung

Am Universitätsklinikum Leipzig steht die 150. Operation eines Speiseröhrenkarzinoms mit dem robotischen Operationssystem „da Vinci“ bevor. Das Zentrum zählt damit zu den Einrichtungen in Deutschland, die das Verfahren bei dieser anspruchsvollen Tumoroperation regelmäßig einsetzen. Nach Angaben des Universitätsklinikums hat sich die robotisch assistierte Chirurgie in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil der Behandlung entwickelt. Die minimalinvasive Technik ermöglicht präzisere Eingriffe über wenige, kleine Zugänge. Dadurch verkürzen sich häufig die Erholungszeiten, und das Risiko für Komplikationen sinkt.
16.06.2026

Viele Patientinnen und Patienten können das Krankenhaus nach rund neun Tagen wieder verlassen. Speiseröhrenkrebs zählt zwar zu den selteneren Tumorerkrankungen, die Zahl der Neuerkrankungen nimmt jedoch zu. Die Behandlung erfolgt heute in spezialisierten Zentren interdisziplinär durch Chirurgie, Onkologie, Radiologie und Strahlentherapie. Das Universitätsklinikum Leipzig setzt drei „da Vinci“-Systeme ein, die von mehreren chirurgischen Fachbereichen genutzt werden. Bereits 2021 wurde dort das erste Zentrum für roboterassistierte und navigierte Chirurgie in Sachsen gegründet. Nach Einschätzung der Leipziger Chirurgen wird die Entwicklung durch neue bildgebende Verfahren und KI gestützte Assistenzsysteme weiter vorangetrieben. Robotische Verfahren dürften damit insbesondere bei komplexen Eingriffen weiter an Bedeutung gewinnen.

Pressemitteilung des "Universitätsklinkum Leipzig" vom 16.06.2026