Die Anlage verbindet neue Produktionstechnologien mit digital vernetzter Infrastruktur und Künstlicher Intelligenz. Hintergrund ist die wachsende Bedeutung komplexer synthetischer Wirkstoffe, die bereits heute rund die Hälfte des Pharma Portfolios von Roche ausmachen. Die neue Infrastruktur soll vor allem die Skalierung solcher Moleküle von der Entwicklung bis zur kommerziellen Produktion beschleunigen. Für den Pharmastandort Schweiz ist das Projekt Teil einer breiteren Investitionsstrategie. Seit 2016 hat Roche nach eigenen Angaben rund 41 Milliarden Franken in Forschung, Entwicklung und Infrastruktur im Land investiert. Allein für laufende Bauprojekte in Basel und Kaiseraugst sind derzeit rund 1,4 Milliarden Franken vorgesehen.
Für die Branche zeigt die Investition, dass Produktionskompetenz bei komplexen synthetischen Wirkstoffen neben Biologika und neuen Therapieplattformen strategisch relevant bleibt. Digitalisierung und automatisierte Prozesssteuerung werden dabei zunehmend Teil der industriellen Pharmafertigung.
Medienmitteilung der "Roche Pharma (Schweiz) AG" vom 21.09.2026
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