LoTTE steht für Lebensqualität optimieren durch Teilhabe, Therapie und Empathie und setzt früh an. Die Vorbereitung beginnt rund zwei Wochen vor der Aufnahme und begleitet den gesamten Behandlungsweg bis nach der Entlassung. Im Zentrum steht eine ganzheitliche Betrachtung, die medizinische, funktionelle und soziale Faktoren zusammenführt. Denn bei älteren Menschen entscheidet nicht allein die Diagnose über den Erfolg, sondern auch Mobilität, kognitive Stabilität und das Umfeld. Ein zentrales Element ist die persönliche Begleitung. Patientinnen und Patienten über 65 mit mehreren Vorerkrankungen erhalten eine feste Ansprechpartnerin, die den gesamten Prozess koordiniert. Strukturierte Assessments helfen, Risiken wie Stürze oder ein Delir, ein plötzlich auftretender Verwirrtheitszustand, früh zu erkennen und gezielt gegenzusteuern. Ergänzt wird dies durch die enge Zusammenarbeit von Medizin, Pflege, Therapie und Sozialdienst. Für die Klinik ist LoTTE mehr als ein Projekt. Es ist ein Modell für die Zukunft der Versorgung. Erste Rückmeldungen zeigen eine hohe Zufriedenheit und eine stärkere Einbindung der Betroffenen. Perspektivisch sollen auch datenbasierte Auswertungen helfen, Risiken früher zu identifizieren und Behandlungen weiter zu verbessern.
Pressemittelung des "Universitätsklinikum Leipzig" vom 21.04.2026