Das Kapital soll vor allem die klinische Entwicklung des wichtigsten Wirkstoffkandidaten CLLTAXS01 voranbringen. ViferaXS plant eine randomisierte Phase II Studie bei chronischer lymphatischer Leukämie. Parallel laufen Phase I Programme bei akuter myeloischer Leukämie und beim fibrolamellären Karzinom. Zudem sollen weitere präklinische Programme entwickelt und das Team ausgebaut werden. ViferaXS ist eine Ausgründung der Universität Tübingen und entwickelt peptidbasierte Krebsimmuntherapien. Die unternehmenseigene Technologie soll zytotoxische T Zellen gegen natürlich auf Tumorzellen vorkommende Antigene aktivieren. Für die weitere Unternehmensentwicklung werden nun vor allem die klinischen Daten entscheidend. Neben dem Übergang des Leitprogramms in Phase II erwartet ViferaXS in nächster Zeit Ergebnisse aus den laufenden Studien bei akuter myeloischer Leukämie und fibrolamellärem Karzinom. Die Finanzierung gibt dem Unternehmen damit Kapital für mehrere klinische Programme gleichzeitig und verbreitert die Datenbasis für die weitere Entwicklung seiner Plattform.
Pressemitteilung der "Gesundheitsindustrie BW" vom 23.09.2026