Datum & Uhrzeit
- von
- 23.04.202608:45
- bis
- 23.04.202616:00
- Dauer
- 7Stunden
Künstliche Intelligenz (KI)-basierte Medizinprodukte unterliegen den Verordnungen (EU) 2017/745 (MDR) bzw. 2017/746 (IVDR) und in Deutschland dem Medizinprodukte-Durchführungsgesetz (MPDG). Die Verordnung (EU) 2024/1689 EU (Artificial Intelligence Act, AIA) schafft noch höhere Hürden für den Marktzugang. Darüber hinaus werden derzeit viele KI-spezifische Standards und Richtlinien veröffentlicht (z.B. von den Verbünden IG-NB und Team-NB) und Best-Practice-Methoden für die Entwicklung von KI-Modellen werden ständig aktualisiert.
Die erste Herausforderung für die Hersteller besteht darin, die Entwicklung und Bewertung des KI-Modells als Prozesse in ihrem Qualitätsmanagementsystem gemäß den entsprechenden Anforderungen zu implementieren. Auch andere regulatorische Prozesse wie Risikomanagement, klinische Bewertung, Post-Market Surveillance und Usability müssen an die KI-spezifischen Besonderheiten angepasst werden.
In unserem Praxistraining lernen wir zunächst ein fiktives Unternehmen und seine KI-basierte Medizinprodukte-Software kennen. Wir betrachten das Training und Testen eines einfachen künstlichen neuronalen Netzes als KI-Modell, soweit dies für die regulatorische Handhabung des Produkts erforderlich ist. Am Beispiel dieses realen und öffentlich verfügbaren KI-Modells mit medizinischer Zweckbestimmung wenden wir Schritt für Schritt verschiedene AIA- und MDR-fertige regulatorische Vorlagen (in englischer Sprache) an, die später auf Ihr Produkt übertragen werden können.
Teilnehmer dieses Hands-on-Trainings erhalten alle vorgestellten Dokumente als PDF sowie eine Liste der Anforderungen an Medizinprodukte als High-Risk-KI-Systeme gemäß den Bestimmungen des AIA.
Oben stehende Texte, oder Teile davon, wurden automatisch mit Hilfe eines Übersetzungssystems (DeepL API) aus dem Originalsprachtext übersetzt.
Trotz sorgfältiger maschineller Verarbeitung können Übersetzungsfehler nicht ausgeschlossen werden.