Getragen wird das Zentrum von den Universitätsklinika Leipzig und Jena. Gemeinsam behandeln und beraten beide Standorte jährlich mehr als 24.000 Menschen mit Krebserkrankungen. Patienten erhalten dabei Zugang zu mehr als 600 laufenden klinischen Studien sowie zu Verfahren der personalisierten Diagnostik und Therapie. Dazu gehören molekulare Tumorboards, Immuntherapien und CAR-T-Zell-Therapien. Mit der neuen Förderperiode sollen unter anderem die personalisierte Onkologie sowie die Arbeit in Krebsprävention und Cancer Survivorship weiterentwickelt werden. Relevant ist dabei auch die regionale Vernetzung. Mehr als 140 Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte, Reha Einrichtungen und weitere Partner gehören inzwischen zum Konsortium. Damit verstetigt sich in Mitteldeutschland eine Struktur, die Forschung, klinische Studien und Versorgung über zwei Bundesländer hinweg verbindet. Für neue diagnostische und therapeutische Ansätze entsteht damit zugleich ein regionales Netzwerk für den Transfer in die klinische Anwendung.
News der "Friedrich-Schiller-Universität Jena" vom 05.08.2026