Zu den Beteiligten gehören das Klinikum Chemnitz, die Technische Universität Chemnitz, das Fraunhofer-Institut ENAS, biosaxony sowie Partner aus der Veterinärmedizin und der Medizintechnik. Auch die Universitäten Leipzig und Dresden sowie das Fraunhofer IWU unterstützen die Initiative. Der One Health-Ansatz betrachtet die Gesundheit von Menschen und Tieren sowie Umweltbedingungen als zusammenhängendes System. Daraus ergeben sich Forschungsfelder für neue Diagnostikverfahren, intelligente Sensorik, die Überwachung von Krankheitserregern und digitale Gesundheitsanwendungen. Die Partner wollen solche Technologien gemeinsam mit späteren Anwendern entwickeln und erproben. Organisiert wird die Zusammenarbeit über das C:HUB Health Cluster, das Teil des Masterplans für die wirtschaftliche Transformation Südwestsachsens ist. Die Region will damit neben ihrer traditionell starken Automobilindustrie weitere technologieorientierte Geschäftsfelder erschließen. Für 2027 sind zusätzliche Kooperationsformate geplant. Die One Health Tage Sachsen am 19. und 20. April in Chemnitz sollen Wissenschaft, Unternehmen und Versorgungseinrichtungen zusammenbringen. Konkrete gemeinsame Entwicklungsprojekte und Investitionen wurden bislang nicht angekündigt.
Quelle: Klinikum Chemnitz vom 02.11.2026