Kern des Projekts ist eine gemeinsame, digitale Forschungsinfrastruktur. Hochgeschwindigkeitsleitungen und abgestimmte Datenbanken sollen den standortübergreifenden Zugriff auf Forschungsdaten und Algorithmen ermöglichen. KI soll unter anderem dabei eingesetzt werden, biologische Zielstrukturen für neue Wirkstoffe zu identifizieren, individuelle Erkrankungsrisiken zu berechnen sowie Prävention, Früherkennung und Diagnostik zu verbessern.
Das Netzwerk ist zudem auf den Transfer in die Gesundheitswirtschaft ausgerichtet. Forschungsergebnisse sollen schneller in Produkte, Ausgründungen und Kooperationen überführt werden. Für die Life Sciences Branche ist damit vor allem die Größenordnung relevant. NRW verbindet erstmals mehrere große universitätsmedizinische Standorte in einer gemeinsamen Infrastruktur für datengetriebene Onkologie und schafft damit einen möglichen neuen Ankerpunkt für Pharma, Biotech und Medtech Kooperationen in Deutschland.
Pressemitteilung der "Landesregierung Nordrhein-Westfalen" vom 04.09.2026